Externe Schulevaluation im Kanton Solothurn

Stand März 2017


Einbettung bzw. politische / gesetzliche Grundlagen
Die Externe Schulevaluation ist in der "Vollzugsverordnung zum Volksschulgesetz" geregelt und ist damit in das ganzheitliche kantonale Qualitätsmanagement eingebettet (als Ergänzung zur kantonalen Schulaufsicht). Das Departement DBK (Departement für Bildung und Kultur) des Kantons Solothurn hat der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut Forschung & Entwicklung, den Auftrag erteilt, die externen Schulevaluationen auf der Volksschulstufe im Kanton Solothurn durchzuführen.

Evaluationsverfahren
Das Solothurner Evaluationsmodell umfasst im Wesentlichen zwei inhaltliche Schwerpunkte

  1. Überprüfung von sieben Grundkriterien zur Funktionsfähigkeit der Schule ("Ampelkriterien") mit einer Rechenschaftsfunktion
  2. Erfassung der Besonderheiten der Schule mit einer Feedbackfunktion

Evaluationsmethoden: Bei allen Evaluationen werden standardmässig eingesetzt: Dokumentenanalyse, Fragebogen, Gruppen- und Einzelinterviews, Ratingkonferenzen, Erkundungsgespräche, Sitzungsbeobachtung, Rundgang.

Befragte: Bei allen Evaluationen werden mündlich und / oder schriftlich befragt: Lehrpersonen, Schüler/innen, Eltern, Schulleitung und weitere Mitarbeitende der Schule.

Abschluss des 1. Evaluationszyklus im Schuljahr 2015/16: Es wurden 75 Schulen unterschiedlicher Grösse extern evaluiert.
Durchgeführte Evaluationen im 2. Zyklus Stand Oktober 2016: 9 Schulen unterschiedlicher Grösse

Arbeitsschwerpunkte 2016/17  
(1) Konsolidierung des ESE-Verfahrens und der ESE-Instrumente des 2. Zyklus
(2) Weiterentwicklung von begleiteten Selbstevaluationen (z.B. Entwicklung von weiteren Itempools und Befragungsinstrumenten zu Schwerpunktthemen wie beispielsweise altersdurchmischtes Lernen AdL, Schulkultur, Followership)

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Monitoringberichte
Referenz- / Orientierungsrahmen