Externe Schulevaluation im Kanton Zürich

Stand März 2017


Einbettung bzw. politische/gesetzliche Grundlagen
Die externe Schulevaluation ist im Kanton Zürich im Volksschulgesetz von 2005 verankert. Seit Sommer 2007 erfüllt die Fachstelle für Schulbeurteilung ihren gesetzlichen Auftrag in vollem Umfang. Alle Volksschulen des Kantons Zürich werden mindestens alle fünf Jahre extern evaluiert. Die Evaluationen werden durch die Fachstelle für Schulbeurteilung (FSB) durchgeführt, die organisatorisch Teil der Bildungsdirektion, aber fachlich unabhängig ist. Im Schuljahr 2016/2017 ist die FSB in den 3. Evaluationszyklus gestartet.

Evaluationsverfahren
Das Evaluationsverfahren für die Regelschulen ist weitgehend standardisiert. Es umfasst eine Globalevaluation („Qualitätsprofil“) und eine freiwillige Fokusevaluation zu einem von der Schule gewähltem Thema. Die Qualitätsthemen und die dazugehörigen Qualitätsansprüche sind im Handbuch Schulqualität festgelegt, das den Referenzrahmen für die externe Evaluation bildet.

Im Vorfeld des Schulbesuches führt die Schule eine Selbstbeurteilung durch und stellt ein Portfolio zusammen. Vor dem Schulbesuch werden Schulkinder ab der 4. Klasse, alle Lehrpersonen sowie alle Eltern mittels Fragebogen zu wichtigen Aspekten der Schul- und Unterrichtsqualität befragt. Die Fokusthemen werden mit Daten aus Interviews, Dokumentenanalyse und Beobachtungen evaluiert.

Pro Jahr werden auch rund ein Dutzend Sonderschulen evaluiert.  Für Sonderschulen ist die Evaluation durch die FSB freiwillig und kostenlos. Sie werden alle sechs Jahre für eine Evaluation angefragt.

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Jahresberichte / Monitoringberichte
Referenzrahmen (Handbuch Schulqualität)
Referenzrahmen (Qualitätskriterien)