Externe Schulevaluation im Kanton Zug

Stand Juli 2018


Einbettung bzw. politische/gesetzliche Grundlagen
Die externe Schulevaluation ist ein integrativer Bestandteil des Zuger Rahmenkonzepts «Gute Schulen - Qualitätsmanagement an den gemeindlichen Schulen»  und ist im 'Schulgesetz § 13 Qualitätsentwicklung' sowie in der entsprechenden regierungsrätlichen 'Verordnung §8ter Externe Schulevaluation' verankert. Der Bildungsrat definiert jeweils die Schwerpunkte der externen Schulevaluation für einen Zyklus. Der 'Referenzrahmen Schulqualität' definiert die Qualitätsansprüche an eine gute Schule und dient der externen Schulevaluation bzw. interner Evaluationen als Grundlage.

Evaluationsverfahren und -methoden
Die externe Schulevaluation kennt zwei Standardverfahren:
1. Evaluation geleiteter Schuleinheiten
2. Evaluation der Führungsebene (Schulleitung als Gremium) einer gemeindlichen Schule

Das Evaluationsverfahren wird im Konzept 'Externe Schulevaluation - zweiter Zyklus 2014 - 2018' detailliert beschrieben.

Evaluationsmethoden: Dokumentenanalyse, Online Fragebogen (IQES-Online), Interviews, Ratingkonferenzen, Unterrichtsbeobachtungen, freie Beobachtungen auf dem Schulgelände, Rundgang im Schulhaus, geführte Dateninterpretationen.

Befragungen: Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen, Eltern, Schulleiterin, Schulleiter.

Aktuell
Die externe Schulevaluation des Kantons Zug befindet sich im zweiten Zyklus. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Heilpädagogik werden seit Herbst 2016 erstmals die Sonderschulen des Kantons Zug extern evaluiert.

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Schulentwicklung und im Austausch mit den gemeindlichen Schulen soll die 'Interne Evaluation' sinnvoll unterstützt werden. Zudem wird der 'Referenzrahmen Schulqualität' überarbeitet.

Im Frühling 2020 startet der dritte Evaluationszyklus mit einem modularen, auf die jeweilige Schule angepassten Verfahren.


Webseite

Konzept externe Schulevaluation 2014 - 2018
Referenzrahmen Schulqualität Kanton Zug


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