Externe Schulevaluation im Kanton Thurgau

Stand Juli 2018


Einbettung bzw. politische / gesetzliche Grundlagen
Die periodische kantonale Evaluation der Schulen ist gesetzlich vorgegeben und Bestandteil des kantonalen Qualitätskonzepts. Der zweite Evaluationszyklus ist am Laufen. Jährlich finden damit rund zwanzig Evaluationen statt.

Evaluationsverfahren
Die Fachstelle ist mit der Leitungsperson und sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt (insgesamt 570%). Neben der periodischen Evaluation unterstützt die Fachstelle andere Stellen der Verwaltung sowie Schulen bei der Durchführung von Selbstevaluationen. Das Verfahren des zweiten Zyklus orientiert sich an der Programmtheorie und beinhaltet zwei Datenerhebungszeitpunkte: eine zeitlich um ca. 5 - 6 Monate vorgelagerte quantitative Befragung von Schülerinnen, Schülern, Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Lehrpersonen, Schulleitung und Schulbehördenmitgliedern sowie eine qualitative Datenerhebung während dreier Tage vor Ort. Im Anschluss an die quantitative Erstbefragung diskutiert die Teamleitung der entsprechenden Evaluation die Auswertungen mit der Schulleitung sowie einer Vertretung von Schulbehörde und Lehrpersonen. Daraus resultieren neben kantonalen Evaluationsschwerpunkten auch schulspezifische Evaluationsfragen. Den Abschluss des Evaluationsprozesses bildet ein Vertiefungsworkshop, in welchem Schulbehörde, Schulleitung sowie eine Vertretung der Lehrpersonen die Befunde des Evaluationsberichts gemeinsam vertiefen und eine erste Priorisierung der Entwicklungsimpulse vornehmen.

Die quantitativen Befragungen stehen den Thurgauer Volksschulen zur Verfügung. Zu diesen Befragungen sind grundsätzlich auch gruppenspezifische Auswertungen (Klassen, Jahrgänge, Schulhäuser) möglich.

Die Selbstevaluationsinstrumente stehen den Thurgauer Volksschulen für Selbstevaluationen und auf Anfrage auch Schulen aus anderen Kantonen zur Verfügung.

Aktuell
Im zweiten Evaluationszyklus 2014-2020 beschäftigt sich die Fachstelle schwerwiegend mit der Konsolidierung und Weiterentwicklung der Verfahren Folgeevaluation sowie der Unterstützung von Schulen in der datengestützten Selbstevaluation.


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Referenzrahmen
 


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