Zusammenwirken von interner Qualitätssicherung und externer Evaluation

Die Rahmenbedingungen für das Zusammenspiel von interner Qualitätssicherung und externer Evaluation haben sich in den letzten Jahren aufgrund der finanziellen Lage in den Kantonen verändert. Aus dem Steuerungswissen der Fachstellen geht hervor, dass der Aufbau der internen Qualitätssicherung und -entwicklung an vielen Schulen nur zögerlich voranschreitet.

Projektzielsetzung: Im Projekt werden Gelingensbedingungen für ein optimales Zusammenwirken von schulinternen Elementen zur Qualitätssicherung und -entwicklung an der Volksschule und externer Evaluation eruiert (hinsichtlich System, Ausbildung der Schulverantwortlichen und Rollenverständnis der externen Schulevaluation). Darauf basierend sollen die Positionierung und konzeptionelle Weiterentwicklung sowohl der externen als auch der internen Evaluation abgeleitet werden.

Die Recherche soll folgende Fragestellungen beantworten:

  • Welche Systeme sind in den verschiedenen Kantonen auszumachen, was interne/ externe/ begleitete Evaluationen anbelangt (Zweck, Ort der Steuerung, Durchführung und Nutzung)?
  • Welche konkreten Konzepte und rechtlich verankerten Elemente beinhalten die externen und schulinternen Elemente zur Qualitätssicherung und -entwicklung in den verschiedenen Kantonen?
  • Wie werden die Verantwortlichen der Schulführung in den verschiedenen Kantonen dabei unterstützt, interne Elemente zur Qualitätssicherung und -entwicklung zu planen, durchzuführen und auszuwerten (subventionierte bzw. zur Verfügung gestellte Instrumente, Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen und anderen Institutionen, fachliches Knowhow im Rahmen begleiteter Evaluationen etc.)?

Projektdauer: 2018-2019

Auftragnehmerin: Dr. Marie-Theres Schönbächler, Pädagogische Hochschule Bern