Educational Governance

Nach mittlerweile rund 15 Jahren hat sich die Rolle und Funktion der Externen Schulevaluation in der Bildungslandschaft verändert. Veränderte bildungs- und finanzpolitische Rahmenbedingungen in den Kantonen haben ihre Spuren hinterlassen. Die argev nimmt dies zum Anlass, die „Educational Governance“, das Zusammenwirken der wichtigen Akteure im Dienste einer starken Volksschule genauer anzuschauen.

Projektzielsetzung: Im Zentrum dieses Forschungsprojektes steht die Frage, in welcher Beziehung die in den letzten Jahren in den verschiedenen Kantonen aufgebauten Governance Strukturen, beispielsweise externe Beurteilungen von Schulen, schul- und klassenübergreifende Leistungstests oder Beratungs- und Weiterbildungsangebote, stehen und inwiefern sie in ihrem Zusammenspiel funktional sind für die Erreichung einer hohen Bildungsqualität. Ziel der geplanten Forschungsstudie ist es daher, verschiedene kantonale Governance-Systeme empirisch in den Blick zu nehmen und in Bezug auf verschiedene Aspekte vergleichend zu untersuchen. Basis ist hierzu ein theoretisches Analysemodell, welches unter Berücksichtigung des aktuellen theoretischen und empirischen Forschungsstands entwickelt wird und Grundlage für die nachfolgend durchgeführten empirischen Analysen der kantonalen Governance-Systeme sein wird. Im Ergebnis sollen Erkenntnisse über Potenziale, Spannungsfelder und Herausforderungen gewonnen werden, die es erlauben, über die zukünftige Gestaltung von effektiven Educational Governance-Systemen zu diskutieren und die kantonalen Bildungssysteme gezielt weiterzuentwickeln.

Projektdauer: 2018-2020

Auftragnehmerin: Prof. Dr. Katharina Maag Merki, Universität Zürich und Prof. Dr. Herbert Altricher, Johannes Kepler Universität, Linz